Leistungen

Autismusspezifische Förderung

Autismus-spezifische Förderung

Die besondere Situation jeder Familie, bzw. jedes Menschen mit Autismus bilden für uns den Wegweiser im Prozess des Trainings bzw. der Förderung. Die Angebote sollen jeweils individuell auf den Bedarf des Hilfesuchenden angepasst werden. Sie können sowohl in unseren Räumlichkeiten oder im familiären Umfeld, in Einrichtungen wie Kindergarten oder Schule stattfinden. Wir haben keine Patentrezepte, sondern erarbeiten gemeinsam mit den Familien und weiteren Bezugspersonen individuelle, auf das Kind und sein Umfeld angepasste Hilfen. Ziel ist es, die Integration in das Familien-, Bildungs- und Gesellschaftssystem zu ermöglichen.

Wir bieten:

  • Individuelle autismusspezifische Förderung von Menschen mit einer Diagnose aus dem Spektrum Autismus.
  • Einzelförderung und Aktivitäten in kleinen Gruppen,
  • Eltern- bzw. Bezugspersonenarbeit, Elternberatung Beratung von Fachleuten Informationen zum Thema Autismus, Fortbildungen und Klassenaufklärungen.

Der Einsatz von Methoden der autismusspezifischen Förderung richtet sich immer am Bedarf des Klienten aus und wird im Verlauf der Unterstützung entsprechend in Absprache mit den betroffenen Personen angepasst. Dabei können Elemente z. B. aus folgenden Bereichen zur Anwendung kommen:

  • Kommunikationsförderung
  • Sozialkompetenztraining
  • Wahrnehmungsförderung
  • Interaktionsförderung
  • Förderung in Anlehnung nach TEACCH
  • Förderung in Anlehnung an Kleine Wege
  • verhaltenstherapeutische Vorgehensweise (in Kooperation mit ABA-Fachleuten)
  • Systemische Eltern- und Familienarbeit

Wer zahlt die Förderung?

Anträge auf Kostenübernahme können bei den zuständigen Ämtern gestellt werden. Wir helfen Ihnen gern dabei!

An wen richten sich die Angebote?

Unser Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, mit einer Diagnose aus dem Spektrum Autismus:

  • Frühkindlicher Autismus
  • Atypischer Autismus
  • Asperger-Syndrom
  • High-Functioning Autismus

Unser Bestreben ist es, eine alltagstaugliche, individuelle Förderung für den Menschen in Kooperation mit den sozialen Bezugssystemen zu erarbeiten, um dem betroffenen Menschen eine größtmögliche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.


 

 

Frühförderung

Frühförderung

Wertschätzung und Achtsamkeit im Umgang mit den Familien leiten uns im Prozess der Entwicklungsbegleitung.

Wir bieten:

Frühförderung und heilpädagogische Förderung in Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten, Therapeuten, Kindergärten, etc.

Was beinhaltet Frühförderung?

Erstgespräch - erster Besuch in der Familie

  • Nach der ersten Kontaktaufnahme und der Kostenzusage des zuständigen Sozialamtes findet ein  Erstgespräch mit den Eltern und dem Kind statt
  • Das Erstgespräch findet in der Familie statt
  • Ziel dieses "Erstgespräches" ist u. a. der  Kontaktaufbau sowie die Eingrenzung des Hilfebedarfs des Kindes 
  • Die Eltern sind wichtigste Ansprechpartner, Beteiligte und unerlässliche Unterstützer im Frühförderprozess

Inhalt der Fördereinheiten

  • Die Angebote der Frühförderung orientieren sich am Bedarf und an den Interessen Ihres Kindes und sollen Ihrem Kind Freude am Lernen und Entdecken bereiten
  • sie finden in spielerischen Zusammenhängen statt 

Zielsetzung der Frühförderung

  • Als übergeordnetes Ziel gilt die Entfaltung und die Förderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten Ihres Kindes
  • Gemeinsam mit Ihnen als Eltern und den wichtigsten Bezugspersonen wird ein konkretes, realistisches, zeitlich festgelegtes Förderziel vereinbart und dem aktuellen Entwicklungsstand angepasst

Förderplan

  • Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird ein Förderplan mit den Förderzielen für Ihr Kind erstellt
  • Der Förderplane wird kontinuierlich entsprechend der weiteren Entwicklung Ihres Kindes aktualisiert

Wo findet die Frühförderung statt?

  • Die Förderung findet in der Regel in der häuslichen Umgebung statt
  • Die Förderung kann unter bestimmten Zielsetzungen im Kindergarten stattfinden

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

  • Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit finden Beratung und Informationsgespräche für Eltern und Erzieher statt, sowie 
  • Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten, Therapeuten, Kindergärten

Übergänge gestalten

  • Hilfen zur Vorbereitung auf weiterführende Einrichtungen bzw. Integration (Kindergarten, Schule)
  • Gestaltung der Übergänge, z. B. Kindergarten - Schule

 

Die jeweiligen Angebote der Fördereinheiten richten sich individuell am Bedarf des Kindes und seiner Familie. Sie bieten ein Förderkonzept für den Alltag, das Eltern und anderen Erziehungsberechtigten ermöglicht, die Förderung im häuslichen Bereich weiterzuführen und dem Kind den Zugriff auf seine individuellen Ressourcen ermöglicht

Wer zahlt die Förderung?

Anträge auf Kostenübernahme können bei den zuständigen Ämtern gestellt werden. Bei Bedarf helfen wir bei der Beantragung oder erledigen die Beantragung der Maßnahme „Frühförderung“ für Sie.

An wen richten sich die Angebote?

Die Förderung richtet sich an Kinder von der Geburt bis zur Einschulung, heilpädagogische Förderung auch für ältere Kinder und Jugendliche.

Unser Bestreben ist es, eine alltagstaugliche, individuelle Förderung für den Menschen in Kooperation mit den sozialen Bezugssystemen zu erarbeiten.

 

 

Legasthenie-, Dyskalkulietherapie

Legasthenie-therapie und Dyskalkulie-therapie

 

Wir bieten Kindern mit Problemen im Bereich der Rechtschreibung, des Lesens oder des Rechnens eine am Kind ausgerichtete, individuelle, spezifische Förderung an.

Leistung:

Lese- und Rechtschreibförderung und Rechenförderung Unser ganzheitliches Therapieangebot Unser Therapieangebot stützt sich z. B. auf das Marburger Rechtschreibtraining, den Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau, die Pädagogik Maria Montessoris sowie eine riesengroße Portion an Erfolgserlebnissen und Aufbau des Selbstwertes!!!

Wer zahlt die Förderung?

Anträge auf Kostenübernahme können bei den zuständigen Ämtern gestellt werden. Wir helfen Ihnen gern!

An wen richten sich die Angebote?

Unser Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, mit einer Diagnose Legasthenie oder Dyskalkulie

Wir möchten den betroffenen Kindern eine angenehme, wertschätzende Lernatmosphäre ermöglichen. Spaß und Freude sollen den Therapieprozess begleiten.

 

 

Schulbegleitung

Schulbegleitung

Nachricht per Mail an die Bereichsleitung


Zur schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen, z. B. mit einer Diagnose aus dem Spektrum Autismus, stellen wir Schulbegleitung / Schulassistenz zur Verfügung.

Wir bieten:

  • Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche insbesondere mit einer Diagnose aus dem Spektrum Autismus oder ADHS

An wen richtet sich die Schulbegleitung?

Die Schulbegleitung richtet sich an Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter, die z. B. eine Diagnose aus dem Spektrum Autismus oder ADHS haben. Die Schulbegleitung hat den Zweck, den Kindern eine adäquate Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, sie in der Schule zu unterstützen, »Dolmetscher« der Kinder zu sein, sie zu schützen und zu stärken. Wir möchten dazu beitragen, dass die Kinder in ihrem schulischen Umfeld eine wertschätzende, achtsame und förderliche Atmosphäre erleben.

Wer kommt als Schulbegleiter zum Einsatz?

Als Schulbegleitung werden in unserer Einrichtung ausschließlich pädagogische Fachkräfte eingesetzt.

Qualitätssicherung in unserer Einrichtung

  • Regelmäßige Fallsupervision für die Schulbegleiter
  • Regelmäßige kollegiale Beratung und Anleitung
  • Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen
  • Zertifizierung durch den Berufs- und Fachverband der Heilpädagogen

Inhalte der Schulbegleitung:

Bezogen auf die Familie:

  • Elterngespräche
  • Regelmäßiger Austausch über Entwicklung und Bedarf des Schülers
  • Austausch mit Eltern über den Verlauf der Schulbegleitung
  • Austausch bezüglich der tägl. Hausaufgaben nach Absprache (z.B. Hilfe beim Führen eines Hausaufgabenheftes, Telefonate etc.)
  • Gemeinsames Erarbeiten von Strategien für einen gelingenden Schulbesuch

Bezogen auf die Lehrkräfte

  • Regelmäßiger Austausch mit den zuständigen Lehrern
  • Abstimmung mit den Lehrern z.B. über organisatorische Inhalte (Stundenplanänderung, Räumlichkeiten usw.)
  • Erarbeiten von Strategien im Alltag (Wie denkt der Schüler, die Schülerin; wie können Hilfen installiert werden; welche Hilfen sind wirksam und realisierbar)

Bezogen auf Übergangsphasen bei einem notwendigen Personalwechsel:

  • Anleitung der neuen Schulbegleitung
  • Hilfestellung beim Beziehungsaufbau

Verständnis von sozialen Regeln kann z. b. folgende Bereiche betreffen:

  • Grundsätze im Miteinander erkennen lernen
  • Auf Hilfsangebote angemessen reagieren
  • Nähe – Distanz akzeptieren
  • Gemeinsam etwas unternehmen
  • Gemeinsame Pläne machen

Förderung der Kommunikation kann folgende Bereiche betreffen:

  • Unterstützte Kommunikation (diverse Symbolsysteme bzw. Kommunikationstafeln)
  • Äußern eigener Wünsche und Bedürfnisse
  • Individuelle Hilfen zur Gesprächsführung in konkreten Situationen (u. a. konstruktiver Umgang mit bzw. Äußern von Kritik)

Verständnis von sozialen Regeln:

  • Grundsätze im Miteinander
  • Auf Hilfsangebote angemessen reagieren
  • Angemessene Nähe – Distanz aufbauen bzw. aushalten
  • Herstellen und Halten von Kontakten

Förderung der sozialen Interaktion:

  • Verständnis für die Bedürfnisse des zu begleitenden Kindes im Klassenverband herstellen
  • Verständnis von sozial angemessenen Verhalten thematisieren und gemeinsam mit den Klassenkameraden üben
  • Unterstützung anderer Menschen annehmen
  • Verabredungen treffen und einhalten
  • Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung

Kooperationsaufgaben

  • Runde Tische (Familie, Ämter, Schule)
  • Darstellung der Bedürfnisse und der Entwicklung des Schülers
  • Interessenvertretung des Schülers gegenüber den
  • Beteiligten in der Schule Beteiligung ggf. an Hilfeplangesprächen
  • Dokumentation und Berichterstellung
  • Aufgaben-und Rollendefinition Lehrer-Schulbegleitung
  • Verbindung Eltern und Schule

Inhalte der Schulbegleitung im engeren Sinne

Strukturierungshilfen

  • Je nach individuellem Bedarf angeleitetes Einrichten des Arbeitsplatzes, z.B. soweit notwendig mit Einsatz physischer und verbaler Stütze mit dem Ziel der Ausblendung. (Lernen, Bücher gezielt aus dem Ranzen zu holen, Seiten gezielt aufzuschlagen…)
  • wenn nötig Arbeitsmaterialien anpassen
  • Differenzierungshilfen einsetzen

Pausen

  • Sozialkontakte fördern: Umgang mit Mitschülern ermöglichen.
  • Kommunikationsbrücken bauen: Dolmetscher für das Kind sein
  • Aufbau von Möglichkeiten der Verselbständigung.
  • Pausen strukturieren (z.B. Erholung, Essen, Trinken, Toilette, Klassenzimmerwechsel).
  • Hilfen zur Bewältigung der lauten und stressigen Pausensituation.
  • Rückzugsmöglichkeiten organisieren.
  • Gefahren einschätzen lernen und adäquat reagieren
  • Einüben der Wahrnehmung für Pausensignale
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Bezugssystemen Ihres Kindes ist uns ein wichtiges Anliegen, damit die Schulbegleitung zu einem Erfolg für Ihr Kind wird!

 

 

Fachberatung für Kindergärten

Fachberatung für Kindergärten

 

Wir bieten:

  • Für Kindergärten mit integrativen Gruppen bieten wir individuelle systemisch-lösungsorientierte Beratung und Fallsupervision an.

 


 

 

Einzelintegration in Kindergärten

Einzelintegration in Kindergärten

Wir bieten:

  • Für Kindergärten, die eine Einzelintegration planen, übernehmen wir die heilpädagogische Förderung des Kindes mit Förderbedarf.

 


 

 

System-Coaching

System-Coaching